Dein Kind hatte eine traumatische Erfahrung – damit meinen wir nicht nur den sexuellen Missbrauch, sondern auch den Umgang mit den damit verbundenen Folgen. Es erlebt höchstwahrscheinlich eine Vielzahl von Emotionen, darunter einige, die sich widersprechen. Es ist sicherlich dankbar, dass der Missbrauch aufgehört hat, aber es kann sein, dass es die Person vermisst, die es missbraucht hat. Dein Kind mag sich schämen, dass es passiert ist, auch wenn es nicht seine oder ihre Schuld war. Nach solch einem Vorfall für dein Kind zu sorgen, ist keine einmalige Angelegenheit. Es wird deine Hilfe, Unterstützung und Liebe für eine lange Zeit brauchen.

Eine Art und Weise, deinem Kind bei der Heilung zu helfen, ist, es mit der Fähigkeit auszustatten, mit seinen Emotionen auf eine gesunde Art und Weise umzugehen. Es überrascht daher nicht, dass Kinder, die das Gefühl haben, mit ihren Emotionen gut umgehen zu können, sich auch selbstbewusster und zufriedener fühlen. Dies ist wichtig für seine Sicherheit und sein Wohlergehen, da es die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Übergriffs verringert.

Dein Kind oder Jugendlicher kann impulsives Verhalten aufweisen, dass von starken Emotionen getrieben werden kann. Das kann eine Folge davon sein, dass sich dein Kind von seinen Gefühlen so überwältigt fühlt, dass es sich in der Hoffnung aufführt, um die starken Gefühle loszuwerden oder die Aufmerksamkeit von jemandem zu bekommen, der ihm helfen kann. Mittlerweile fangen wir als Gesellschaft langsam an, dieses Verhalten in Bezug auf Selbstverletzung, Drogenmissbrauch und Selbstmordgedanken anzusprechen, aber wir haben ein weiteres kritisches Element ausgelassen: Impulsives Verhalten kann eine Ursache für das Sexualverhalten von Kind zu Kind sein, ein Verhalten, das langfristige Auswirkungen und Traumata sowohl für den Handelnden als auch für den Betroffenen verursachen kann. Das gilt sogar für Kinder, die selbst sexuellen Missbrauch erlebt haben.

Die Verarbeitung von Emotionen erfordert Geduld und Übung, für dich und dein Kind. Mit Hilfe von unseremRad der Emotionenkannst du ihm helfen, seine Gefühle in Worte zu fassen. Unter Umständen könnte dein Kind auch mit einem Therapeuten oder einer anderen medizinischen Fachkraft zusammenarbeiten.

Teile diesen Beitrag

Beschütze die Kleinen. Spende noch heute.